| Das eBook Angewandte Mikroelektronik wurde von Hans Lohninger zur Unterstützung verschiedener Lehrveranstaltungen geschrieben. Weitere Informationen finden sie hier. |

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| Siehe auch: Aufbau des Frequenzgenerators, Komparator | ||
Experiment: Auswirkungen der Slew-Rate des Komparators
Man beobachtet bei Verwendung eines langsamen Operationsverstärkers für IC4 eine deutliche Veränderung der Kurvenform des Dreieckausgangs. Die Spitzen werden rund, die Kurve insgesamt sieht mehr einer Sinusschwingung als einer Dreieckschwingung ähnlich. Der Grund für dieses Verhalten liegt in der, im Vergleich zur Signalfrequenz (etwa 8 kHz), sehr langen Umschaltzeit. Da die Kurvenform des Frequenzgenerators durch das Integral der Komparatorspannung bestimmt wird, ergibt sich in der Zeit des Umschaltens (linearer Anstieg des Komparatorsignals) eine parabolische Kurve am Integrator. Für eine einwandfreie Dreiecksfunktion des Frequenzgenerators muss also die Schaltzeit des Komparators um einiges kürzer sein (Faktor 50) als die Zeitdauer einer Periode des Ausgangssignals. Bei Verwendung des Typs LF351 als Komparator ergibt sich bei einer Betriebsspannung von +/-12V eine Umschaltzeit von ca. 1.5 ms, so dass man eine akzeptable Dreieckschwingung bis zur Maximalfrequenz von f = 2/35.10-6/50 = 6.4 kHz erhält. Für höhere Frequenzen muss man schnellere Komparatoren verwenden oder eine Einbuße der Signalform in Kauf nehmen.
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