Ionisationsmanometer
Um den Gasdruck bei sehr niedrigen Drücken zu messen (10-11 bis 10-5 bar) verwendet man folgendes Prinzip:
Heizt man einen Draht auf, so entstehen freie Elektronen, die man auf ein Gitter
zu beschleunigt. Der größte Teil der Elektronen passiert das Gitter und trifft
auf Gasmoleküle, die durch den Zusammenstoß ionisiert werden. Die entstandenen
positiven Ionen werden von einer negativ geladenen Elektrode aufgefangen und der
resultierende Strom wird gemessen. Dieser Strom ist proportional zum Gasdruck,
da bei höheren Drücken natürlich auch mehr Gasmoleküle pro Volumeneinheit
vorhanden sind und dadurch mehr Ionen erzeugt werden.
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